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Review Metalspheres (Germany) : In a glow of Crimson Red

Aus Belgien kommen Soulsteeler, vier Songs und ein Intro stehen auf der CD, und wie der Name vermuten läßt, haben sich die Pommesfresser dem wahren Stahl verschrieben. Eine weise Entscheidung und wahrscheinlich die beste ihres Lebens. Dabei schrecken sie nicht vor ohrenfreundlichen Keyboards zurück, die sich aber auch nicht penetrant in den Vordergrund spielen. Überwiegend bewegen Soulsteeler sich im Mid- und Uptempo, ein richtiger Tritt aufs Gaspedal findet nicht statt, trotzdem wird die Scheibe nicht langweilig, denn gute Songideen sind reichlich vorhanden, besonders die Refrains sind absolut gelungen und sollten jeden Freund hymnischer aber nicht kitschiger Melodien schnell für die Band einnehmen können. Soweit alles gut, aber es gibt auch zwei deutliche Kritikpunkte meinerseits: Sänger Johan De Bruyn traut sich zu wenig zu, geht selten aus sich heraus, kann kaum Akzente setzen und liegt mitunter noch deutlich neben der Spur. Da hätte man vor dem Endmix noch einiges geraderücken müssen. Der andere Kritikpunkt betrifft die Produktion, die zwar nicht schlecht ist, trotzdem aber noch ziemlich nach Demo klingt und deutlich mehr Wucht vertragen könnte, insbesondere die Drums klingen schlaff und pappig, und auch der Gitarrensound hätte um einiges fetter gestaltet werden können. Insgesamt ein ordentliches Demo, das eine Band mit Potential zeigt. Wenn die Umsetzung an die Qualität der Ideen angepaßt wird, wird die nächste CD richtig gut werden, davon bin ich überzeugt.

http://www.metalspheres.de